porträt

ZEICHNEN NACH MODELL UND SELBSTPORTRÄT

Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Angesicht. Die Vor-
stellung vom menschlichen Gesicht ist fest in uns verankert: Augen,
Nase, Mund – und das Ganze symmetrisch.
Diese frontale Sicht erscheint uns als die „normale“, die am leichtesten
zu zeichnen ist, weil sie dem Schema entspricht, das wir kennen.

Neigt oder dreht sich der Kopf, stimmt das Schema nicht mehr. Das
sehen wir zwar, wollen es aber nicht wahrhaben und geraten in einen
Konflikt zwischen Sehen und Wissen. Wir werden unsicher
und machen Fehler. Was tun?
Hinschauen! Gezielte Übungen bringen uns dazu, unvoreingenom-
men wahrzunehmen. Wir betrachten das Modell aus ungewöhnlichen
Blickwinkeln, beachten Zwischenräume, zeichnen nur Schatten und
üben uns im „Blindzeichnen“. Unsere schematische Vorstellung kann
zu diesen Wahrnehmungsübungen nichts beitragen, zieht sich zurück
und macht den Weg frei für das pure Sehen.

Plötzlich wird es einfach. Auch Anfängern gelingt es mit dieser Metho-
de, dem Modell ähnliche und ausdrucksstarke Porträts zu schaffen.

2. – 3. DEZEMBER 2017

Samstag / Sonntag, 10 – 17 Uhr

Atelier Rehling

Material: Bleistifte (H,
1B bis 3B), Kohle, Rötel,
Zeichenblock (ca. DIN A 3),
Radiergummi, aufstellbarer
Spiegel (ca. 20 x 15 cm)

Kursgebühr: 190 €

170 € für Schüler/Studenten

inklusiv Modellgeld

Teilnehmer: 

maximal 12 Personen